CHS/12

Ein Bauernhaus am Hang, das nicht mehr gebraucht wurde, wie es war.

Bestandsaufnahme: Muat
Entwurf: Muat
Ausführungsplanung: Muat 
Umsetzung: Zimmerei Brandstätter
Innenausbauten in Eigenleistung: Bauherrschaft

Die Aufgabe:
Ein Wohnhaus im traditionellen oberbayerischen Zuschnitt: verputztes Erdgeschoss, verschalter Giebel, weit vorspringendes Satteldach. Gebaut ist es am Hang, die Ostseite liegt dadurch eineinhalb Geschosse über dem unteren Grundstück.
Das Haus war in Ordnung, aber nicht mehr passend.
 
Die Räume im Obergeschoss standen seit Jahren leer, der Zugang von Osten war über eine schmale Außentreppe geführt, und der Hang davor ließ sich nicht nutzen — zu steil für einen Garten, zu flach für eine Terrasse.
Die Entscheidung:
Die Fassadenteilung bleibt, wie sie ist: Putz unten, Holz oben. Das ist keine Stilfrage, sondern die Konstruktion — der massive Sockel steht im Hang, der Giebel darüber ist in Holz gebaut und kann es bleiben.
Das Dach haben wir nach Osten verlängert und tragen es dort auf einer offenen Stütze. Darunter entsteht ein gedeckter Zugang, der auch bei Schnee begehbar ist. Die alte Außentreppe entfällt.
 
Die Schalung an der Ostseite wurde ersetzt, in Lärche, unbehandelt. Die alte war an den Stößen durch, der Rest hätte noch zehn Jahre gehalten — wir haben trotzdem die ganze Fläche gemacht, weil eine halb erneuerte Fassade zwanzig Jahre lang zwei Farben hat.
Am Hangfuß steht jetzt ein Unterstand für Holz und Geräte. Er nimmt die Dachneigung des Hauses auf, bleibt aber bewusst offen — ein Nebengebäude, kein zweites Haus.
Muat_Fotos_CHS12
Muat_Fotos_CHS12
Vorlage Plandarstellung
Vorlage Plandarstellung
Vorlage Plandarstellung
Vorlage Plandarstellung
Vorlage Plandarstellung
Muat_Fotos_CHS12
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